Die Rolle von Google beim Umweltschutz

Alle Welt liebt Google. Alle Welt? Nein, ein paar kleine Datenschützer werden nicht müde vor den Gefahren zu warnen, die dadurch entstehen wenn Informationen über jeden einzelnen von uns bei einer einzigen, aktien- und somit gewinnorientierten Firma landen. Was mich allerdings ebenfalls beschäftigt, ist Googles Rolle beim Umweltschutz. Eine der mächtigsten Firmen weltweit hat bei der Greenpeace Green-IT Studie nur mittelmäßig abgeschnitten. Dabei hat sich das Unternehmen doch das Motto “Don’t be evil” auf die Fahnen geschrieben. Google verdient Milliarden Euro pro Jahr und schafft dann nicht einmal den gesamten Strom, den die Rechenzentren benötigen aus umweltfreundlichen Energiequellen wie Wind, Wasser und Solarkraft zu erzeugen? Gewinnoptimierung hin oder her, aber um den Planeten zu erhalten sollte schon die ein oder andere Milliarde investiert werden. Wenn Staaten schon fast von alleine drauf kommen, dann sollten sich große Unternehmen ebenso verpflichten ihren Teil zu leisten. Also, Google: Ab sofort massiv in erneuerbare Energien investieren und ab 2012 könnte der gesamte Energieverbrauch nachhaltig erfolgen.

PS: Google hat bereits im gleichen Atemzug 38 Millionen Dollar in ein Windparks investiert, was aber irgendwie nur wie Augenwischerei erscheint.

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