Mrz 14

Ich hatte es vor längerer Zeit mal geschafft ein Windows XP, welches auf einer internen Platte installiert wurde, so einzurichten umzufrickeln, dass es auch zumindest am gleichen Computer auch von einer externen, per USB angeschlossenen Festplatte bootet. Das gleiche hatte ich nun auch mit dem Nachfolger Windows 7 vor. Naiv, wie ich bin, dachte ich es würde reichen das Installationsprogramm zu starten, die externe Festplatte als Ziel auszuwählen und auf “Jetzt installieren” zu klicken, aber weit gefehlt. Die Platte erscheint zwar in der Auswahlliste, ließ sich aber nicht als Installationsmedium wählen: “Die Installation auf USB- oder IEEE 1394 Medien ist nicht vorgesehen.” Na super.

Nach stundenlanger Recherche im Internet und zahlreichen Beiträgen (von “Geht definitiv ohne Probleme” über “Sollte man nicht machen, da USB zu langsam” bis hin zu “Ist überhaupt nicht möglich”) bin ich schließlich auf einen Beitrag bei PC Welt gestoßen.

In dem Artikel heißt es, dass man besten Windows 7 wie gewohnt auf einer internen Festplatte installiert. Anschließend packt man diese Platte in ein externes Gehäuse, fährt ein anderes Windows hoch und klemmt dort die USB-Platte an. Ich habe dafür ein mit VirtualBox virtualisiertes Windows 7 verwendet. Dann startet man den Registrierungseditor, wählt den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE und lädt die Datei Windows\System32\drivers\System in eine Struktur (“Datei” > “Struktur laden”) mit dem selbst zu vergebenden Namen “Z” (einfach in das Eingabefenster “Schlüsselname” eintippen). Anschließend wählt man innerhalb der Struktur den Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\Z\ControlSet001\Services und sucht die Schlüssel usbccgp, usbehci, usbhub, usbohci und/oder usbuhci. Dort verändert man jeweils die Zeichenfolgen Group von “Base” auf “System Reserved” und Start setzt man auf “0″ (hexadezimal). Für den Schlüssel “USBSTOR” muss die Zeichenfolge “Group” noch ergänzt werden (ebenfalls mit “System Reserved” als Wert) und “Start” wird auch auf “0″ gesetzt.

Anschließend klickt man wieder auf HKEY_LOCAL_MACHINE\Z und wählt “Datei” > “Struktur entfernen” und ist damit fertig. Jetzt muss man nur noch die Bootreihenfolge so verändern, dass zuerst von USB-Datenträgern gebootet wird und Windows 7 sollte von der externen Platte starten.

Noch ein paar Anmerkungen und Hinweise: Ich habe die Installation von Windows 7 ebenfalls mit einem exterenen Datenträger vorgenommen (4GB USB Stick). Dazu benötigt man lediglich ein ISO-Image der Windows 7 Installations-DVD und ein offizielles Tool von Microsoft. Diese Methode ist eigentlich für Netbooks ohne DVD-Laufwerk gedacht, eignet sich aber auch wunderbar um DVD-Rohlinge zu sparen.
In dem Artikel von PC Welt ist von Windows Vista die Rede, das macht aber nichts. :)
Hier noch der Link: http://www.pcwelt.de/start/software_os/vista/praxis/90247/vista_richtig_loslegen/index6.html

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Jan 28

Ich bin zu faul doppelt zu bloggen, deshalb hier nur ein Link auf meine MyOpera-Seite (Vorsicht! English):

http://my.opera.com/trokker/blog/why-the-iphone-ipad-shouldnt-nee-flash-support

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Dez 23

Was mich seit dem Umstieg auf Mac OSX tierisch genervt hat: Gimp, bzw. genauer: Das standardmäßige Verhalten der Fenster unter X11. Will man ein Werkzeug auswählen, muss man erst auf das Fenster mit den Werkzeugen klicken um es in den Vordergrund zu holen und erst anschließend kann man ein Werkzeug auswählen. Im Internet hatte ich mal eine angebliche Lösung gefunden, man solle die folgenden zwei Befehle in einem Terminal-Fenster eingeben, wenn Gimp und X11 geschlossen sind:

defaults write com.apple.x11 wm_ffm -bool false
defaults write com.apple.x11 wm_click_through -bool true

Resultat dieser Aktion: Null. In einem zweiten Anlauf ist es mir gelungen ein Blog mit den richtigen Befehlen zu finden:

defaults write org.x.X11 wm_ffm -bool false
defaults write org.x.X11 wm_click_through -bool true

Damit hat es wie gewünscht funktioniert. Ach so, das ganze gilt für Mac OSX 10.5.8 auf einem PowerPC Dual 2.3 GHz. Auf meinem Intel iMac konnte ich einfach in den Einstellungen von X11 das Fensterverhalten so verändern, dass es wie gewünscht funktioniert. :)

Nov 23

Ich wollte eben mal ganz harmlos den neuen Opera v10.10 ausprobieren. Da gibt es ja einige sehr beeindruckende Features die das Verteilen von Musik, Videos, Bildern und Dateien im Allgemeinen unglaublich einfach machen. Stichwort: Opera Unite. Mit Social Network Charakteristik. Man muss sich lediglich kostenlos bei My Opera registrieren und Opera herunterladen (umgekehrte Reihenfolge geht auch) und schon kann’s los gehen.

Ein wenig beunruhigend fand ich allerdings die Social Network-Funktionen. Und zwar taucht mit den Standardeinstellungen der eigene Name unter dem Punkt “Recent visitors” (Letzte Besucher) in den Profilen von anderen Benutzern auf. So weit, so gut. Ich schaute auf der Startseite vorbei, wo auch öffentlich sichtbare Fotos von Benutzern dargestellt werden und klickte wahllos auf das erste Foto, ein gerendertes Bild einer Kalashnikov. Keine fünf Minuten später tauchte eine Freundschaftsanfrage von “commando987″ in meinem Opera-Posteingang auf. Ich schaute mir kurz sein Profil an: Abdullah, 19, Student in Pakistan, dessen letztes Buch der Koran war und, laut eigener Aussage im Profil: “If I won 1 million dollars, I would: mujahideen ko dhon ga”. Gut, mein Pakistani ist ein wenig eingerostet, aber mujahideen, egal in welchem Zusammenhang, sorgt bei mir erstmal für ein natürliches Gefühl von Unbehagen. Ich habe die Anfrage höflich, aber bestimmt abgelehnt. Zwei Minuten später war ein lapidares “ok” in meiner Inbox.

Ach ja, noch was am Rande, Abdullah mag keine Lügen und nutzt Software von Microsoft. “Windows 7 doesn’t have any of the flaws that Vista or all the other previous versions of Windows had. Trust me.” :D

Mein “My Opera”-Profil

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Nov 13

Ich habe soeben mit VMware telefoniert, man versicherte mir, das der vSphere Client am 19.11.2009 erscheint. Bislang war es ja nur mit erheblichem Gefummel möglich, dieses nette Tool unter Windows 7 zum Laufen zu überreden. Einen Weg, den ich nicht bereit war, zu gehen. Ich habe mir gesagt: “Das kann man auch aussitzen.” Und angesichts der wachsenden Verbreitung von Windows 7 kann VMware ja nicht ewig warten seine Produkte zu aktualisieren.

Also, an alle geplagten Admins, die sich mit Fehlermeldungen wie “Fehler beim Analysieren der Datei ‘clients.xml’ des Servers xxx.xxx.xxx.xxx.” und “Der Anmeldevorgang wird fortgesetzt.” herumschlagen müssen: Am Donnerstag, den 19.11. hat der Spuk hoffentlich ein Ende.

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