Mrz 13

Aufgrund viraler Infektion war ich heute gezwungen eine Hühnersuppe zu kochen. Es war mein erster Versuch, der Dank externer Hilfe jedoch reibungslos verlief. Für’s Protokoll folgt mein Algorithmus, ich meine, das Rezept. Zunächst die Zutaten:

- 1Kg Hühnerkeulen
- Suppengrün (Möhren, Porree, Knollensellerie, Petersilie)
- Nudeln
- Salz & Pfeffer

Die Hühnerkeulen ca. 15 Minuten in einem großen Topf kochen, bis das Fleisch gar ist. Das Gemüse in der Zwischenzeit in mundgerechte kleine Happen schnippeln. Die Petersilie kann noch warten. Das Gemüse hinzugeben und mit einem Teelöffel Salz abschmecken. Denk immer daran: Mit dem Pfeffer sparsam sein. Weitere zehn bis 15 Minuten kochen. Das Fleisch aus dem Topf fischen und kurz abkühlen lassen, dann die Haut entfernen. Am besten middie Fingers. (Vorsicht: HEISS!) Jetzt die Nudeln ins Wasser. Dann das Fleisch vom Knochen trennen, mit dem Knorpel je nach Geschmack verfahren ( naschen, zum Fleisch oder zum Abfall hinzugeben). Das Fleisch zerkleinern und dann zurück in den Topf damit. Alles nochmal warm werden lassen und Geschmack überprüfen. Fertig.

Fragen, Kritik, Anregungen, Rezeptideen? Her damit!

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Okt 26

Was Freitag Abend über ein paar Bier noch harmloser Spaß war sollte bereits am nächsten Tag bitterer Ernst werden: Pilze sammeln.

Mit dem Weidenkorb unter dem Arm und zwei Messern bewaffnet trafen wir uns alle an zentraler Stelle. Dann ging es zusammengefercht (fünf Erwachsene in einem Renault Clio – mal es euch aus…) in die lokale forestale Vegetation. Da ich kein Experte bin weiß ich nicht, ob es an der gewählten Zeit oder dem Ort lag, aber die Ausbeute bestach weder in Qualität noch Quantität. Es hat aber für eine Pilzpfanne für zwei Personen gereicht. Und da ich diesen Beitrag fast 24 Stunden später schreibe beweist, dass nur gute Speisepilze den Weg aus dem Wald in den Korb, die Pfanne und den Magen genommen haben. Das meint auch der kleine lila Teufel auf meiner Schulter…

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