Okt 06

In alter Tradition dieses Weblogs möchte ich auch heuer über den Dionysius-Markt in Salzwedel berichten. Dieses Jahr fand er am Tag der Deutschen Einheit, dem 03. Oktober statt, und dementsprechend war auch mehr los als sonst. Unter anderem war ein Riesenrad aufgestellt, dass seinem Namen alle Ehre machte: Mit seinen 50 Metern Höhe überragte es selbst die Mönchskirche. Was ich leider nicht mitbekommen habe, war der Zwischenstopp der “International ADAC Hanse Historic” Oldtimer-Ralley, das wären bestimmt noch mal ein paar tolle Motive für meine neue Kamera geworden.

Neben den üblichen Verkaufsbuden mit Panflötenquälern darin und davor waren natürlich auch zahlreiche Fressbuden, Bühnen und mehrere Partyzelte aufgebaut. Autoscooter, Schießbuden und andere Karussels rundeten den Volksfestcharakter ab. Am Abend fand außerdem noch das Landesfinale des Local-Heroes Bandwettbewerbs statt, aber ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, wer angetreten oder gar wer gewonnen hat.

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Nov 02

Zum (vermeintlich) letzten Mal öffnete die Salzwedeler Discothek Vollmond am Samstag seine Pforten. Wie schon vor einem halben Jahr bei der Schließung des Löwenherz fanden sich zahlreiche Stammgäste ein und erwiesen einem der besten Absturztempel die letzte Ehre. Traditionsgemäß ließen wir uns erst weit nach Zwölf Uhr blicken, das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil: Die Hütte war gerammelt voll und wir mussten zum ersten Mal seit Jahren wieder anstehen, um hinein zu kommen, wenn auch nur kurz.

Drinnen war alles eigentlich wie immer. Auch die Leute, die man erwartet hat, waren da. Nicht jeden wollte man wieder sehen, aber so war es ja früher auch. Alles in Allem ein gelungener Abschied – ich war gegen halb fünf zu Hause. Kann man ruhig öfter machen.

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Okt 15

Vergangenen Freitag meinte das italienische Wunderwerk, was ich meinen mitprosierten Untersatz nenne, sich von Teilen seiner Auspuffanlage zu verabschieden. Um genau zu sein ist das Mittelrohr durchgerostet und just in dem Moment komplett auseinander gebrochen, als ich in ein äußerst kompliziertes Überholmanöver verwickelt war. Und damit meine ich es war nicht viel Platz und die Drehzahlnadel überschritt grade die 4.000er Marke als der Motor plötzlich viel kerniger als sonst klang.

In Salzwedel angekommen wandte ich mich fünf vor sechs an die Fachleute von Pitstop. Ein kurzer Blick in den Computer bestätigte, dass das notwendige Ersatzteil vorrätig war. Die anschließende (De-)Montage des Mittelrohrs erforderte aber den Einsatz eines Schweißbrenners. Eine halbe Stunde später, gut 130€ leichter aber auch eine halbe Stunde nach Feierabend konnte ich mein Auto wieder vom Pitstop-Gelände herunter bewegen. Bei anderen Werkstätten in Salzwedel hätte ich mir bestimmt einen Termin für die folgende Woche geben lassen müssen, auch wenn das Ersatzteil da gewesen wäre. Also, Danke an das Pitstop-Team in Salzwedel, kann ich nur empfehlen.

Ach so: Auf das Mittelrohr gibt es bei jährlicher Durchsicht lebenslange Garantie. Da bin ich ja mal gespannt.

Pitstop Salzwedel

Pitstop Salzwedel

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Okt 06

Ich analysiere ja regelmäßig die Logdateien, die meine Seite so produziert und stelle dabei fest, dass sich im Herbst die Treffer für Dionysius-Markt in Salzwedel sprunghaft ansteigen. Das liegt vermutlich daran, dass es nicht sehr viele Informationsquellen zu diesem Thema gibt. Ich selbst wollte am gleichen Abend herausfinden, wann das Feuerwerk beginnt. Doch ich konnte lediglich den Ablauf aus dem vergangenen Jahr finden, und leider wurde die Böllerei um 15 Minuten nach vorne verlegt, so dass wir das meiste verpasst haben. Nicht, dass es sonderlich spektakulär gewesen wäre…

Zum Programm: Am 04.10. war es mal wieder so weit, in der Hansestadt Salzwedel herrschte für einen Tag wieder so etwas wie Ausnahmezustand: Bratwürstchenbuden, Bierbuden, Ramschverkäufer, Pilzpfannen, Irgendwas-am-Spieß, gebrannte Mandeln, Schmalzkuchen, frischer Fisch und tonnenweise Nudeln, Autoscooter, Karussel und Schießbuden, viel Glühwein und zu guter Letzt wie jedes Jahr ein kleines Feuerwerk, um es mal auf ein paar Punkte zu bringen. Wir sind nach dem Lichtspektakel chinesischer Abstammung noch ein wenig durch die Straßen gezogen und haben an einem etwas abseits stehenden Becks-Stand recht günstig Bier geschossen. Aber kaltes Bier und kaltes Wetter verträgt sich nicht so gut. Deshalb haben wir uns dann doch für’s Amadeus entschlossen. Doch lange hat es mich auch dort nicht gehalten. Ich würde jetzt gerne noch die eine oder andere Geschichte bringen, aber Fakt ist leider: Es passierte nichts mehr. Der Lockruf vom warmen Bettchen war einfach stärker. Naja, bis zum nächsten Jahr.

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Aug 31

Am 30. August war es wieder einmal soweit: Die Salzwedeler Werbegemeinschaft hat zur Kneipennacht geladen. Das Chaosteam ließ sich nicht zweimal bitten und rückte zahlreich an. Man könnte auch sagen, wir fielen ein – und auf. Wir haben sogar alte Bekannte aus dem indischen Restaurant, in dem wir vor zwei Jahren versumpft sind, wieder getroffen. Es war Kloppi – die fünf Mann ein Mann Band.

An weite Teile des Abends habe ich schon keine Erinnerung mehr, aber ich versuche mal die Ereignisse aufzulisten. Los ging’s bei mir vor der Haustür mit Begrüßungsbierchen,dann haben wir uns die Bändchen geholt und sind zur ersten Bühne vor’m Highlander Pub – und natürlich zum ersten Bierstand. Dann gingen wir weiter und statteten unserer alten Stammkneipe, dem Löwenherz, einen Besuch ab. Aber die schlechte Musik trieb uns schnell ins Hansa und zum nächsten Bier. Dann ging’s zügig weiter Richtung Crazy und ab hier tun sich bei mir erste Lücken auf. Die Erinnerung setzt erst wieder im Celina ein, wo wir den eingangs erwähnten Kloppi trafsen. Was danach geschah weiß ich nicht mehr, aber irgendwann war ich wieder im Crazy gelandet. Von dort sollte es eigentlich wieder zum Pub zurück gehen. Aber das nächste, was ich weiß, war wie ich bei ein paar Punks saß, Sternburger trank und mich prächtig unterhielt. Stunden später, es dämmerte bereits, war der Rest schon längst zu Hause. Ich machte mich auf die Suche nach Julia, die ich im Löwenherz wieder traf. Woltman war auch noch dort – es war mittlerweile halb sechs, alle Anwesenden voll und reichlich müde. Das Ende eines rundum gelungenen Abends.

Wenn jemand etwas Interessantes erlebt hat, hier ist noch jede Menge Platz darüber zu berichten. :)

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