Wuala auf QNAP NAS installieren

Ich hatte schon seit langem vor, Wuala auf meinem NAS (QNAP SS-439 Pro) zu installieren. Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass es auch schon andere Personen vor mir versucht hatten, ein Ergebnis stand aber noch aus. Hier nun eine kurze Übersicht, wie ich es geschafft habe.

  1. Das NAS auf die neuste Version aktualisieren (schadet eigentlich nie).
  2. Java per QPKG (die eingebaute Paketverwaltung) installieren, die QPKG-Datei habe ich in einem Feed gefunden.
  3. Linux-Version von Wuala herunterladen (offizielle Downloadseite, direkter Link)
  4. Die .tar.gz Datei auf dem NAS entpacken, z.B. /share/MD0_DATA/wuala
  5. Per SSH oder Telnet mit dem NAS verbinden (Achtung! Nur der Benutzer admin darf das) und in den zuvor angelegten Ordner wechseln. Ich habe dem Ordner den Benutzer admin:admin zugeordnet.
  6. Die Datei “wuala” bearbeiten, die erste Zeile sieht bei mir so aus: #!/bin/sh
  7. Wuala starten: ./wuala

Der Updater sollte starten und die neuste Version von Wuala installieren. Von einem zweiten Fenster aus kann man nun per Kommandozeile mit der Wuala-Instanz “sprechen”. Ich habe die Limits für die Upload- und Downloadrate angepasst und das Trading, also das Tauschen von Speicherplatz, aktiviert. Jetzt bleibt nur noch Wuala so einzurichten, damit es auch bei jedem Neustart des Systems mitgeladen wird. Ich habe dazu eine Anleitung im QNAP-Wiki verwendet: http://wiki.qnap.com/wiki/Running_Your_Own_Application_at_Startup

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Ich glaube ich hänge meine EOS 500D an den Nagel

Ich habe ein paar Fotos gesehen, die mit dem neuen iPhone 4 geknipst worden sind, und bin ziemlich beeindruckt, was die Techniker aus Cupertino mal wieder aus dem Element Silizium so alles herausholen können. Die Fotos sind sicherlich sehr gut ausgeleuchtet, ein Umstand den man als Fotograf leider nicht immer vorfindet, aber dennoch sehen die Bilder wirklich sehr, sehr gut aus. Überzeugt euch selbst.

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Die Rolle von Google beim Umweltschutz

Alle Welt liebt Google. Alle Welt? Nein, ein paar kleine Datenschützer werden nicht müde vor den Gefahren zu warnen, die dadurch entstehen wenn Informationen über jeden einzelnen von uns bei einer einzigen, aktien- und somit gewinnorientierten Firma landen. Was mich allerdings ebenfalls beschäftigt, ist Googles Rolle beim Umweltschutz. Eine der mächtigsten Firmen weltweit hat bei der Greenpeace Green-IT Studie nur mittelmäßig abgeschnitten. Dabei hat sich das Unternehmen doch das Motto “Don’t be evil” auf die Fahnen geschrieben. Google verdient Milliarden Euro pro Jahr und schafft dann nicht einmal den gesamten Strom, den die Rechenzentren benötigen aus umweltfreundlichen Energiequellen wie Wind, Wasser und Solarkraft zu erzeugen? Gewinnoptimierung hin oder her, aber um den Planeten zu erhalten sollte schon die ein oder andere Milliarde investiert werden. Wenn Staaten schon fast von alleine drauf kommen, dann sollten sich große Unternehmen ebenso verpflichten ihren Teil zu leisten. Also, Google: Ab sofort massiv in erneuerbare Energien investieren und ab 2012 könnte der gesamte Energieverbrauch nachhaltig erfolgen.

PS: Google hat bereits im gleichen Atemzug 38 Millionen Dollar in ein Windparks investiert, was aber irgendwie nur wie Augenwischerei erscheint.

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Wie man Windows 7 auf einer externen Festplatte installiert

Ich hatte es vor längerer Zeit mal geschafft ein Windows XP, welches auf einer internen Platte installiert wurde, so einzurichten umzufrickeln, dass es auch zumindest am gleichen Computer auch von einer externen, per USB angeschlossenen Festplatte bootet. Das gleiche hatte ich nun auch mit dem Nachfolger Windows 7 vor. Naiv, wie ich bin, dachte ich es würde reichen das Installationsprogramm zu starten, die externe Festplatte als Ziel auszuwählen und auf “Jetzt installieren” zu klicken, aber weit gefehlt. Die Platte erscheint zwar in der Auswahlliste, ließ sich aber nicht als Installationsmedium wählen: “Die Installation auf USB- oder IEEE 1394 Medien ist nicht vorgesehen.” Na super.

Nach stundenlanger Recherche im Internet und zahlreichen Beiträgen (von “Geht definitiv ohne Probleme” über “Sollte man nicht machen, da USB zu langsam” bis hin zu “Ist überhaupt nicht möglich”) bin ich schließlich auf einen Beitrag bei PC Welt gestoßen.

In dem Artikel heißt es, dass man besten Windows 7 wie gewohnt auf einer internen Festplatte installiert. Anschließend packt man diese Platte in ein externes Gehäuse, fährt ein anderes Windows hoch und klemmt dort die USB-Platte an. Ich habe dafür ein mit VirtualBox virtualisiertes Windows 7 verwendet. Dann startet man den Registrierungseditor, wählt den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE und lädt die Datei Windows\System32\drivers\System in eine Struktur (“Datei” > “Struktur laden”) mit dem selbst zu vergebenden Namen “Z” (einfach in das Eingabefenster “Schlüsselname” eintippen). Anschließend wählt man innerhalb der Struktur den Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\Z\ControlSet001\Services und sucht die Schlüssel usbccgp, usbehci, usbhub, usbohci und/oder usbuhci. Dort verändert man jeweils die Zeichenfolgen Group von “Base” auf “System Reserved” und Start setzt man auf “0″ (hexadezimal). Für den Schlüssel “USBSTOR” muss die Zeichenfolge “Group” noch ergänzt werden (ebenfalls mit “System Reserved” als Wert) und “Start” wird auch auf “0″ gesetzt.

Anschließend klickt man wieder auf HKEY_LOCAL_MACHINE\Z und wählt “Datei” > “Struktur entfernen” und ist damit fertig. Jetzt muss man nur noch die Bootreihenfolge so verändern, dass zuerst von USB-Datenträgern gebootet wird und Windows 7 sollte von der externen Platte starten.

Noch ein paar Anmerkungen und Hinweise: Ich habe die Installation von Windows 7 ebenfalls mit einem exterenen Datenträger vorgenommen (4GB USB Stick). Dazu benötigt man lediglich ein ISO-Image der Windows 7 Installations-DVD und ein offizielles Tool von Microsoft. Diese Methode ist eigentlich für Netbooks ohne DVD-Laufwerk gedacht, eignet sich aber auch wunderbar um DVD-Rohlinge zu sparen.
In dem Artikel von PC Welt ist von Windows Vista die Rede, das macht aber nichts. :)
Hier noch der Link: http://www.pcwelt.de/start/software_os/vista/praxis/90247/vista_richtig_loslegen/index6.html

NACHTRAG: Die oben beschriebene Prozedur muss für alle ControlSetXXX wiederholt werden.

NACHTRAG 2: Scheinbar scheint es noch nicht der Weisheit letzter Schuss zu sein. Das mit dieser Prozedur umgestellte Windows verweigerte bereits beim ersten Neustart nach vollständiger Abschaltung des Rechners den Start. Das Verhalten war das gleiche wie vorher (kurzer Bluescreen und Neutstart mit angebotener Systemwiederherstellung). Vermutlich hat die Systemdateiwiederherstellung zugeschlagen. Wenn ich diesbezüglich Neuigkeiten habe, werde ich den Artikel ergänzen.

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Private Fernsehsender jammern rum

Ein toller Artikel auf heise.de:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Privatsender-gegen-Widgets-auf-ihren-Wellen-917838.html

Danach beschweren sich momentan die Privatensender darüber, dass die Fernsehgerätehersteller die aktuellen Modell mit Zusatzfunktionen aus dem Internet nachrüsten. So weit, so schlimm. Konkret geht es um sogenannte Widgets, also kleine Helfernlein, die häufig den Status von irgendwas anzeigen, also das aktuelle Wetter, Aktienkurse, E-Mail Postfächer, Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter, Studi-/MeinVZ) und so weiter. In diese lässt sich aber vom Hersteller auch Werbung einbauen, die dann 24/7 angezeigt wird, während die Privatsender nur 12 Minuten pro Stunde senden dürfen und in manchen Sendungsformaten überhaupt nicht.

Und da die Sender sowieso ständig am Hungertuch nagen haben sie sich jetzt beschwert und verlangen eine Anpassung des Urheber- und Wettbewerbsrechts. Toll, was?

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